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Herbstkonzert am 25.10.2008 in der Stadthalle Walsum
Pressebericht
- Fotos zum Konzert finden sie in unserer Galerie

 
 
 
Mitreißende Darbietungen beim Herbstkonzert des MGV
 
Ausgesprochen facettenreichen Chorgesang und Instrumentalklang bot das Herbstkonzert des MGV Walsum-Aldenrade am vergangenen Samstag in der Stadthalle Walsum.
Bei der Öffnung des Bühnenvorhangs applaudierte das Publikum zunächst für die stimmungsvoll gestaltete Bühne mit dem Charakter einer Straußenwirtschaft, mit Weinfässern, Tischen und Theke sowie einer über der Bühne schwebenden künstlerisch gestalteten Tafel mit dem Motto des Konzertes „Lasst uns beim Wein fröhlich sein“, die vom Sangesfreund Rudi Baumann gestaltet und angefertigt wurde.  
Nach einer musikalischen Einleitung durch das Orchester „Gut Ton“ begrüßte der Vorsitzende des MGV Hans-Josef Schetter das Publikum in der ausverkauften Stadthalle und freute sich, dass es dem MGV gelungen war zu diesem Abend auch einen Winzer aus Edesheim, südlichen Weinstraße und die Weinkönigin Carolin Wolf für die Veranstaltung gewinnen zu können. „Selbstverständlich, so Schetter, ist auch eine Weinprobe der mitgebrachten Weine im Foyer der Stadthalle möglich und wir werden heute auch aus dem Publikum eine Weinkönigin küren“.
Dann eröffnete der MGV den Konzertreigen mit den Liedern „Froher Sängermarsch“ von Jakob Christ, „Aus der Traube in die Tonne“ von Karl Lissmann sowie „Wein und Liebe“von Ernst Hansen.
 
Elena Betsis, die agile Chorleiterin des Traditionsmännerchores aus Walsum zeigte dabei, wie sie die Männer zu Bestleistungen animiert. Der anschließende Beifall des Hauses galt Chor und Chorleiterin. "Ich bin mit Musik aufgewachsen und durch und durch von ihr gefangen genommen", verriet die aus Russland stammende und in Walsum lebende Dirigentin mit strahlendem Lächeln dabei.
 
Nun war es an der Zeit, dass sich der Kellermeister der „Straußenwirtschaft“ Heinz Geßmann den Zuschauern vorstellte. Mit Witz, Spritzigkeit und Humor führte er zur Freude des Publikums durch das Programm und hatte somit alle Hände voll zu tun, musste er auch noch nebenher den Männerchor mit herrlichem Wein versorgen.
Anschließend führte Chorleiter Peter Stockschläder seinen Frauenchor 1976 Walsum- Aldenrade auf die Bühne. Dieser schlug -wunderbar harmonisch intoniert- stimmungvolle Töne an mit: "Ich sing` ein frohes Lied für dich“, „Gefüllt das Glas“ und „Die Sonn `erwacht“.
Für willkommene instrumentale Abwechslung und Bereicherung sorgte dann das Orchester Gut Ton unter Leitung von Otto Klein. Seine Evergreens und Hits aus alten Schlagertagen wie „Jetzt trink`n ma noch ein Flascherl Wein“, „Keinen Tropfen im Becher mehr“ und „Einmal am Rhein“ erfreuten die Zuhörer sehr.
Einen weiteren Höhepunkt setzte dann der MGV mit den Liedern „Die 12 Römer“ von Robert Pappert, „Trinklied Op. 75 / Nr. 3“ von Felix  Mendelssohn – Bartholdy und „Erhebet das Glas (Ernanie)“ von Quirin Rische, die der MGV schwungvoll, exakt und gekonnt vortrug.
Die Intrumentalstücke „Komm trink und lach am Rhein“ und „Ja, ja, der Wein ist gut“ luden die Zuhöre zum schunkeln und mitsingen ein. Auch die von Fred Kroiher auf seiner Zither vorgetragenen Stücke wie z.B. „Der Dritte Mann“ ließ das Publikum aufhorchen. Anschließend wurde gemeinsam mit dem Solisten Hans Rubach, 1. Tenor beim MGV, das schöne Lied „Wien bleibt Wien“ vorgetragen.
Ungewöhnlich aber musikalisch trotzdem hochwertig wurden vom MGV die Lieder „Ich weiß ein Fass“, „Das macht der alte Schlendrian“ und „Im Weinparadies“, von den Bänken und Stehtischen aus vorgetragen wodurch eine Gaststubenatmosphäre suggeriert wurde.
Mit den bekannten Werken „Singe hell und klar“ und „Lebe -  liebe  - lache“ - von Robert Pappert sowie „Vive L`amour“ einem Arrangement von Chorleiter Peter Stockschläder stellte auch der Frauenchor noch einmal sein Können unter Beweis.
Den Abschluss setzten dann der MGV und das Orchester Gut Ton mit den Klassikern „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“, „Griechischer Wein“ und dem „Walsumer Sängermarsch“. Anschließend bebte die Stadthalle und das Publikum erhob sich von seinen Plätzen und bedankte sich bei allen Beteiligten mit einem minutenlangen donnernden Applaus. Für viele war der schöne, außergewöhnliche und unterhaltsame Abend jedoch noch nicht zu Ende, denn jetzt wurde erst einmal gefeiert und natürlich der Wein probiert.